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16 Menschen bei Brand im Seniorenheim gerettet

Bei einem Zimmerbrand in einem Seniorenheim in Stade wurde ein Bewohner lebensgefährlich verletzt, 15 weitere wurden von der Feuerwehr mit hervorragender Hilfe des Betreuungspersonals unverletzt in Sicherheit gebracht.

Gegen 00.30 Uhr war der Brand in einem Zimmer im 3. Stock ausgebrochen und hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Die Betreuerinnen bestätigten der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle den Brand, unternahmen erste eigene Löschversuche und wiesen die eintreffenden Rettungskräfte ein. Sofort wurden aus dem betroffenen und einem benachbarten Flur die Bewohnerinnen und Bewohner in einen sicheren Bereich gebracht und durch Personal und Rettungsdienstmitarbeiter versorgt und betreut.

Im Brandzimmer fand die Feuerwehr den lebensgefährlich verletzten Bewohner, er wurde in einem sicheren Bereich erstversorgt und dann in das Elbe-Klinikum Stade gebracht. Alle anderen Geretteten wurden vorsorglich untersucht und in einem Gemeinschaftsraum untergebracht, wo sich der Rettungsdienst und ein dazu gerufener Notfallseelsorger um sie kümmerten.

Die Feuerwehr löschte den Brand und setzte Lüfter ein, um Rauch und Schadstoffe zu beseitigen. Der Heimleitung wurde geraten, den betroffenen Bereich erst nach erfolgter Schadstoff-Freimessung wieder freizugeben.

Die Stader Feuerwehr war mit allen vier Ortsfeuerwehren, mit über 100 Kräften, im Einsatz. Dazu waren 14 Rettungswagen, zwei Notärzte, ein leitender Notarzt und das sogenannte „Org.-Leiter“ Team des Landkreises vor Ort.

Bezüglich der Brandursache nahm die Polizei noch an der Einsatzstelle die Ermittlungen auf.

 

20: Feuerwehrleute warten an der Rauchgrenze auf ihren Einsatz

Der verrauchte Flur im 3. Stock 

 

Blick in das Brandzimmer

Stefan Braun

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