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Pumpendichtung defekt, Gasaustritt auf LPG-Tanker

Großeinsatz für die Feuerwehr in Stade-Bützfleth.

Auf der Elbe war bei dem vor Anker liegenden Flüssiggastankschiff „Bow Guardian“ eine Pumpendichtung undicht geworden und aus dem Leck sowie einem Überdruckventil strömte brennbares und explosives Propylengas in größerer Menge aus und sammelte sich um das Schiff herum.

Die Umweltzüge der Kreisfeuerwehr, der Fernmeldezug mit einem Einsatzleitwagen, Die Gruppe Messen und Spüren, weitere Ortsfeuerwehren und spezielle Schiffsbrandbekämpfungseinheiten brachten sich in Stellung, konnten wegen des ausströmenden Gases jedoch nicht zum Havaristen vordringen.

Wegen der Explosionsgefahr wurde ein Sicherheitsradius von 1000 Metern festgelegt und etwa 200 Bewohner aus diesem festgelegten Gebiet mussten ihre Häuser verlassen und wurden vorübergehend im Bützflether Feuerwehrhaus untergebracht und versorgt.

Nach mehreren Stunden gelang es der Schiffsbesatzung, den Druck im Tank soweit zu senken, dass eine Reparatur mit eigenen Mitteln möglich wurde.

Während der ganzen Zeit wurden durch die Feuerwehr Messungen vorgenommen und die Gaskonzentration überprüft. Dabei war hilfreich, dass Wind das Gemisch Richtung Elbe verteilte.

Zur Unterstützung bei den Messungen wurde die Analytische Taskforce (ATF) der Berufsfeuerwehr Hamburg hinzugezogen und so konnte man schließlich feststellen, dass sich die Gaswolke um das Schiff verflüchtigt hatte und auch kein weiteres Gas mehr austrat, die Bewohner in ihre Häuser zurückkehren konnten und somit der Feuerwehreinsatz beendet werden konnte.


das entweichende Gas war gut zu sehen (Foto: TV Elbnews)

 


die „Bow Guardian“ am nächsten Morgen (Foto Beneke)

 

Stefan Braun
Pressesprecher Feuerwehr

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