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Brand im Athenaeum in Stade

Beim Brand eines Serverraumes im Athenaeum in Stade entstand ein Schaden von etwa 100.000,- Euro.

Kurz nach 16.00 Uhr wurde der Brand von Lehrkräften, die trotz Ferienzeit im Gebäude waren und Anwohnern der Harsefelder Straße entdeckt und sofort die Feuerwehr alarmiert.

Der zuständige 2. Zug der Stader Feuerwehr rückte sofort aus und beim Eintreffen der ersten Kräfte konnte man schon eine starke Rauchentwicklung im 1. Stock des über 110 Jahre alten Gebäudes feststellen.
Aufgrund dieser Lage wurde sofort der  1. Zug nachalarmiert, die Feuerwehrleute verschafften sich Zugang zum Schulgebäude und nahmen sofort die Brandbekämpfung auf.

Vorausschauend hatte eine Streifenwagenbesatzung schon die Harsefelder Straße gesperrt, so dass sich die Feuerwehr dort problemlos aufstellen konnte.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Serverraum in voller Ausdehnung brannte und das Feuer sich in die alten Zwischendecken und –wände fraß.
Nachdem der Brand niedergeschlagen war, wurden die verbrannten Computer entfernt und dann musste die Feuerwehr sehr aufwändig die Decken und Fußböden öffnen, um an die dortigen Glutnester heranzukommen.

Mit Wärmebildkameras wurden die noch heißen Stellen ausfindig gemacht, freigelegt und abgelöscht. Unachtsamkeiten dabei hätten fatale Folgen. Wenn sich ein Brand unbemerkt in den Decken ausbreitet, ist es extrem schwer, ihn unter Kontrolle zu bringen.

Nach dem direkten Ablöschen wurde Schaummittel eingebracht, um jegliche Glut zu ersticken.

Gegen 19.00 Uhr konnten die zirka 50 Feuerwehrleute der beiden Züge die Brandstelle verlassen und wieder in ihre Feuerwehrhäuser einrücken. Das Personal eines vorsichtshalber dazu alarmierten Rettungswagens musste nicht tätig werden.

Die erhaltenen Werte dieses historischen Gebäudes liegen bei über 10 Mio. Euro.

 

Aufwändig musste der Fußboden geöffnet werden

Auf der Harsefelder Straße konnte die Feuerwehr ihre Fahrzeuge aufstellen

Die verbrannten Computer aus dem Serverraum

Zum Schluss wurde Schaummittel  in die Zwischendecken eingebracht

 

Stefan Braun
Pressesprecher Feuerwehr

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