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Viehstall in Brand, etwa 100.000,- Euro Schaden

Einen Schaden von etwa 100.000,- Euro richtete der Brand eines Viehstalls in Stade Schölisch an.

Die 44 Kühe, Kälber und Bullen aus dem Stall konnten von der Feuerwehr gerettet und auf eine benachbarte Weide getrieben werden.

Um kurz nach halb fünf Uhr morgens wurde der Brand entdeckt, die rechte Gebäudeseite brannte zu diesem Zeitpunkt schon lichterloh. Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Wiepenkathen alarmierte sofort die beiden Züge der Ortsfeuerwehr Stade sowie die Feuerwehren Bützfleth und Bützflethermoor. Um genügend Löschwasser zur Verfügung zu haben, wurden umgehend die Ortsfeuerwehr Wiepenkathen und der Schlauchwagen der nahegelegenen Werkfeuerwehr DOW dazu alarmiert.

Mit insgesamt zirka 120 Einsatzkräften wurde sofort die Brandbekämpfung aufgenommen und zeitgleich versucht, die Tiere aus dem Stall zu treiben. Dabei versuchte das eine oder andere Rind, an anderer Stelle wieder in den Stall zu gelangen. Schließlich konnten dann alle Tiere auf einer benachbarten Weide untergebracht werden. Nach einer ersten Sichtprüfung schien keines der Rinder ernsthaft zu Schaden gekommen zu sein.

Mit Hilfe von Tanklöschfahrzeugen wurde die Brandbekämpfung durchgeführt, ein Hydrant an der Hauptstraße angezapft und durch eine 2000 Meter lange Schlauchleitung zu einer anderen geeigneten Wasserstelle die ständige Versorgung sichergestellt.

Neben der hölzernen Hauswand und dem Dach brannten vor allem Heuballen, die auf einem Hochboden im ersten Stock über den Tierboxen gelagert waren.

Nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht war, entschied sich die Einsatzleitung, einen Bagger anzufordern, um damit die verbrannten Gebäudeteile und das Heu auseinander zu ziehen und mit Schaum endgültig abzulöschen.

Während der Nachlöscharbeiten wurde im Stall eine durchnässte Taube gefunden, die nach vorsichtiger Reinigung auch wieder in die Freiheit entlassen werden konnte.

So konnte nach etwas mehr als vier Stunden der Brand vollständig gelöscht werden und die Feuerwehrleute wieder in ihre Gerätehäuser einrücken. Das Personal eines vorsorglich dazu gerufenen Rettungswagens musste glücklicherweise nicht tätig werden.

Bezüglich der Brandursache hat die Polizei bereits vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.

 

Einige Tiere wollten wieder zurück in den Stall

Alle Rinder konnten gerettet werden

Mit Hilfe von Tanklöschfahrzeugen wurde sofort die Brandbekämpfung aufgenommen

Der brennende Viehstall

Die geretteten Rinder auf der Weide

Mit Hilfe eines Baggers wurden Heu und Holzkonstruktion auseinander gezogen

Auch eine durchnässte Taube wurde aus dem Stall gerettet

 

 

Stefan Braun

Pressesprecher Feuerwehr

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