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Anbau explodiert zwei Schwerverletzte

Zu einer verheerenden Explosion kam es heute am 19.September gegen 14.00 Uhr in einem Haus am Issendorfer Weg. Sie brachte den Anbau des Hauses zum Einsturz.

Die Wucht der Explosion war so stark. dass Teile eines Zaunes und die Fensterrolladen auf die gegenüberliegende Straßenseite geschleudert wurden. Glassplitter lagen noch in 50 Meter Entfernung.

Bei Eintreffen der Feuerwehr stieg noch leichter Rauch aus den total geborstenen Fenstern des Kellergeschosses. Ein Brand entstand durch die Explosion jedoch nicht. Die Feuerwehr baute vorsichtshalber eine Wasserversorgung auf.

Der Mitarbeiter eines Gartenbaubetriebes hatte die Hecke des Nachbargrundstückes geschnitten, und hielt sich unmittelbar am Explosionsort auf. Er wurde durch herumfliegende Trümmerteile schwer verletzt. Nachbarn leisteten erste Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Von den fünf in dem Haus lebenden Personen hielten sich zwei im Haus auf. Ein 81 jähriger Mann, der sich im hinterm Teil des Hauses aufgehalten hatte blieb unverletzt.

Feuerwehrleute suchten, unter schwerem Atemschutz die Räume ab. Inzwischen entdeckten andere Kameraden eine Frau die sich vermutlich allein aus den Trümmern befreit hatte. Sie hatte schwere Verbrennungen und wurde sofort von einer Notärztin behandelt. Nach Aussage des Rettungsdienstes sind die Verletzungen als lebensbedrohlich zu bezeichnen. Ein angeforderter Rettungshubschrauber brachte sie in eine Spezialklinik nach Hamburg.

Feuerwehr und Energieversorger nahmen Messungen vor. Im Haus und Umgebung konnte nichts festgestellt werden.

Vor Ort waren Rettungshubschrauber, drei Rettungswagen und drei Notärzte eingesetzt, sowie

die Feuerwehren aus Harsefeld, Hollenbeck, Issendorf und Ohrensen mit 50 Personen. Kreisbrandmeister Peter Winter und Samtgemeindebürgermeister Reiner Schlichtmann machten sich ein Bild von der Einsatzstelle. Reiner Schlichtmann sorgte für die Unterbringung der Familie.

 

Die Einsatzkräfte forderten noch eine Rettungshundestaffel an um sicher auszuschließen, dass sich niemand mehr im stark einsturzgefährdetem Haus befindet. Es war die Rettungsstaffel Harburg mit zwei Hunden im Einsatz.

Nach vorsichtigen Schätzungen der Polizei beläuft sich der Schaden auf 200.000 €. Die Feuerwehr beendete ihren Einsatz um 19.30 Uhr.

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