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Neues Gerätehaus in Ahlerstedt

Über hundert Kameraden und Gäste  konnte der Ahlerstedter Ortsbrandmeister Frank Josten in der Fahrzeughalle des neuen Gerätehauses begrüßen.

Viele Gäste kamen aus Rat und Verwaltung, sowie Feuerwehrleute der Samtgemeindewehren und der Kreisfeuerwehr mit dem Kreisbrandmeister Peter Winter und seinem Stellvertreter Henning Klensang an der Spitze. Samtgemeindebürgermeister Rainer Schlichtmann sah wieder einen „besonderen Tag“ für die Feuerwehr Ahlerstedt: Vor einem Jahr genau die Übergabe eines neuen Hilfeleistungsfahrzeug, und heute die Einweihung des neuen Gerätehauses. „Ich sehe heute nur in lachende Gesichter“ so Schlichtmann. Im Verlauf seiner Rede erinnerte der Bürgermeister allerdings auch an den steinigen Weg, der zurückgelegt werden musste. Den Besuch der Feuerwehrunfallkasse im alten Gerätehaus, mit dem 2012 alles begann, kommentierte er so: “Man ahnt nichts Böses und dann geht es richtig los.“ Ein immer länger werdender Mängelkatalog hätte dazu geführt, dass ein Umbau nicht möglich war, und Neubau geplant werden musste. Die weitere Abstimmung mit der Gemeinde Ahlerstedt und der Samtgemeindefeuerwehr klappte sehr gut, so dass er nach einem Jahr Bauzeit jetzt ein Gebäude mit  einer Nutzfläche von 630 m² übergeben könne. Laut Schlichtmann betrugen die Baukosten 960.000 €.

Gemeindebrandmeister Heiko Wachlin erinnerte an den Besuch der verschiedenen Gerätehäuser im Verlauf der Planung. Im Oktober 2012 reichte die Samtgemeindefeuerwehr den Antrag auf ein neues Gerätehaus in Ahlerstedt ein. Der Dank des Gemeindebrandmeisters galt der Planungsgruppe und den Ahlerstedter Kameraden für die erbrachten Eigenleistungen. Auch die Einbeziehung der Feuerwehrunfallkasse habe sich als sehr nützlich erwiesen.

Der ehemalige Ortsbrandmeister Harald Lange führte aus, dass die Wehr in 55 Jahren bereits das dritte Gerätehaus in der Kakerbecker Str. beziehe. Er lobte das Engagement der Kameraden, die immer wieder bereit waren Eigenleistungen zu erbringen.

Ortsbrandmeister Frank Josten griff in seiner Rede die Eigenleistungen noch einmal auf und nannte Zahlen: Incl. der Planung  hätten die Kameraden 1600 Stunden ihrer Freizeit im Gerätehaus gearbeitet jeder Kamerad rund 36 Stunden. Auf diese Leistung sei er sehr stolz.

Auch der Ahlerstedter Bürgermeister Uwe Arndt lobte die Arbeit der Feuerwehrleute. „ Allerdings diese DIN Norm 14902, ich weiß nicht genau was drinsteht, aber sie hat der Gemeinde viel Geld gekostet“. Dieses Geld sei aber gut investiert, so Arndt, das Gerätehaus ist gut gelungen. Als Geschenk hatte er drei Kisten Wasser im Gepäck, natürlich symbolisch Umtausch in 30 Liter Bier möglich.

Kreisbrandmeister Peter Winter überbringt die Glückwünsche der Kreisfeuerwehr. Für ihn ist dies ein funktionaler Bau mit seinen drei Einstellplätzen und der Möglichkeit einer Erweiterung. Winter bedankt sich bei der Samtgemeinde für die Bereitstellung der Mittel und erwähnt auch die Beschaffungen der letzten zwei Jahre und bezeichnet sie als eindrucksvolle Leistung. „Mit diesem Haus hat die Feuerwehr Ahlerstedt eine neue Heimat gefunden und man merkt es ist ein -Unser Haus Gefühl- entstanden“ schloss der Kreisbrandmeister.

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